Produktionsintegrierte Kompensation in der Landwirtschaft - PIK

Flyer "PIK"

Ein Pilotprojekt der
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Das Pilotprojekt „PIK“
Landwirte können mit ihrer Bewirtschaftung einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt der heimischen Pflanzen und Tieren leisten. Diese Leistung wird schon heute im Rahmen des Vertragsnaturschutzes vergütet. Kann die Erzeugung ökologischer Güter auch in der Eingriffsregelung anerkannt werden und so helfen die Konkurrenz um Flächen zu reduzieren? In Zusammenhang mit Bestrebungen die Eingriffs-Ausgleichsregelung flexibler zu gestalten, wird derzeit über sogenannte „Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen“ (PIK) kontrovers diskutiert.
Weil die PIK-Maßnahmen zeitlich befristete Naturschutzmaßnahmen auf wechselnden landwirtschaftlichen Nutzflächen sind, fallen die Flächen nicht dauerhaft aus der Produktion. Könnten Eingriffe für Vorhaben (z. B. Straßenbau) in Zukunft also als „wandernde Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen“ abgegolten werden und in welchem Umfang ist das möglich?
Da es konkrete Erfahrungen mit PIK-Maßnahmen bisher nur unzureichend gibt, sollen im Pilotprojekt die Grenzen und Möglichkeiten von PIK als Ergänzung zur Flächenkompensation in der Eingriffsregelung untersucht werden und gleichzeitig die Akzeptanz in der Landwirtschaft geprüft werden.
Laufzeit:  Mai 2009 bis Dezember 2012