Seitenheadline

Seiteninhalt

Produktionsintegrierte Kompensation in der Landwirtschaft - PIK

Ein Pilotprojekt der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Das Pilotprojekt „PIK“

Landwirte können mit ihrer Bewirtschaftung einen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt der heimischen Pflanzen und Tieren leisten. Diese Leistung wird schon heute im Rahmen des Vertragsnaturschutzes vergütet. Kann die Erzeugung ökologischer Güter auch in der Eingriffsregelung anerkannt werden und so helfen die Konkurrenz um Flächen zu reduzieren? In Zusammenhang mit Bestrebungen die Eingriffs-Ausgleichsregelung flexibler zu gestalten, wird derzeit über sogenannte „Produktionsintegrierte Kompensationsmaßnahmen“ (PIK) kontrovers diskutiert.
Weil die PIK-Maßnahmen zeitlich befristete Naturschutzmaßnahmen auf wechselnden landwirtschaftlichen Nutzflächen sind, fallen die Flächen nicht dauerhaft aus der Produktion. Könnten Eingriffe für Vorhaben (z. B. Straßenbau) in Zukunft also als „wandernde Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen“ abgegolten werden und in welchem Umfang ist das möglich?
Da es konkrete Erfahrungen mit PIK-Maßnahmen bisher nur unzureichend gab, wurden im Pilotprojekt die Grenzen und Möglichkeiten von PIK als Ergänzung zur Flächenkompensation in der Eingriffsregelung untersucht und gleichzeitig die Akzeptanz in der Landwirtschaft geprüft.
Die Feldphase des Projektes und die Auswertung sind abgeschlossen. Das Projekt endete zum 30.06.2013.

Download: Flyer "Produktionsorientierte Kompensation in der Landwirtschaft - PIK" (PDF)

Das Pilotprojekt wird gefördert mit Mitteln des